Linda lernt fotografieren – der Anfang

26. Oktober 2018linda

Ich gebe zu: Ich bin stolzer Besitzer einer Einsteiger-Digitalkamera. Seit einigen Jahren. Genutzt habe ich die Kamera zwar schon häufiger, aber das, was ich damit fabriziert habe, kann man nur schwer als Fotografieren bezeichnen. Ich würde es eher Knipsen nennen. Jetzt, da ich allen Mumm zusammen genommen habe und jeder Augenblick öffentlich zugänglich ist, muss sich natürlich auch an den Bildern was tun. Also starte ich das Projekt “vom Knipsen zum Fotografieren”, auch bekannt als “Linda lernt fotografieren”.

Die Basics: Meine Ausstattung

Ich habe zu Weihnachten von meinen Eltern eine Canon EOS 1100D mit zwei Objektiven bekommen. Zum einen das Standard-Objektiv mit 18-55mm, dass schon bei der Kamera dabei war und ein monströs riesiges Objektiv, dessen Bezeichnung ich mir einfach nicht merken kann, mit dem ich bisher aber tatsächlich die besten Bilder machen konnte. Und so bin ich dann losgestapft, habe im Urlaub und auf Reitturnieren einfach mal draufgehalten und meine ersten Fotos gemacht.

Das Motivationsproblem

Wenn man dann diese doch recht schwere Ausrüstung mit sich rumschleppt, die Fotos voller Vorfreude zuhause auf den Rechner schiebt und feststellt, dass maximal zwei Prozent halbwegs ansehnlich sind, ist das deprimierend. Das führt dazu, dass man die Kamera immer häufiger zuhause lässt und mit dem Smartphone fotografiert. Filtern sei Dank kommen hier auch ansehnliche Fotos bei raus, die man guten Gewissens für Instagram & Co. verwenden kann. Meine Motivation sank also fröhlich weiter, bis ich vor unserem Urlaub diesen Sommer feststellte, dass die Kamera schon seit einem Jahr im Büro verstaubte. Schande über mich!

Fotografieren als Teil des Jobs

In meinem Beruf war ich immer wieder für verschiedene interne Kommunikationsmaßnahmen zuständig. Meistens berichtete ich dann über Firmenbesuche, Sportveranstaltungen oder wichtige Projekte. Klar, sollten diese Beiträge dann auch mit Fotos begleitet werden. Und klar, dass die möglichst kostengünstig von den Autoren selbst erstellt werden sollten. 

2016 ergab sich dann die Möglichkeit, einen Fotokurs innerhalb des Konzerns zu belegen, für den ich damals gearbeitet habe. Leider wurde dort aber nur auf die absoluten “Basics” der Kamera eingegangen und das auch noch im Frontalunterricht. Zwar ist mir im Anschluss mal ein vernünftiges Foto mit Tiefenschärfe gelungen, aber lange gehalten hat der Input nicht.

Mein Plan für die nächsten Monate

Nach intensiver Recherche habe ich endlich eingesehen, dass ich es nicht geregelt kriege, mir das Mysterium Objektiv eigenständig beizubringen. Meine Kollegin Lisa (die übrigens eine der Gründerinnen von maidofhonor.de ist) hat sich dann netter Weise mit mir durch den Objektiv-Dschungel gekämpft und mir zwei Objektive empfohlen, mit denen ich starten kann. Die beiden stehen jetzt auf meiner Wunschliste und sobald sie da sind, kann es endlich losgehen mit meinem “Schlachtplan”:

  • Ich möchte meine Kamera deutlich häufiger mitnehmen und auch Motive fotografieren, die vielleicht nicht auf den ersten Blick zu etwas “zu gebrauchen” sind.
  • Ich möchte die Bilder direkt am gleichen Tag auf dem Rechner sichern und endlich auch bearbeiten! Bisher landen sie mit Glück auf dem Rechner, ein Bildbearbeitungsprogramm sehen sie aber nie.
  • Ich möchte die vielen Foto-Tipps und How-Tos, die ich bei Pinterest gesammelt habe, mit der Kamera in der Hand lesen und sofort ausprobieren.

Dafür gebe ich mir jetzt ein halbes Jahr Zeit. Bringt das alles nichts, möchte ich mich doch an einem Online-Foto-Kurs probieren. Präsenzkurse passen irgendwie nicht zu mir und haben mich bisher nicht wirklich weiter gebracht.

Ich bin gespannt, ob sich die Bildqualität hier dann im Laufe der Zeit für euch merklich verändert. Ich möchte auf jeden Fall mehr selbst fotografieren und weniger auf Stockfotos zurückgreifen müssen (auch wenn es hier wirklich herrlich schöne Exemplare gibt!).

Habt ihr noch Tipps und Tricks für mich? Immer her damit 🙂

Liebste Grüße

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