Fünf Fragen am Fünften im Mai: Von Schnuppernässchen und telefonierenden Quasselstrippen

5. Mai 2019linda

Achtung, es folgt ein Geständnis: Als ich diese Zeilen tippe, haben wir noch April. Es ist sogar nicht ziemlich früh, nämlich genau der 18. April. Warum ich das erzähle? Weil ich gerade im Zug sitze und endlich mal richtig viel Zeit habe, mich in den #fünffragenamfünften zu suhlen! Außerdem habe ich ganz außergewöhnlich gute Laune: Das lange Osterwochenende steht vor der Tür, das Wetter ist unglaublich gut und am Wochenende schmeißen wir erstmals den Grill im Garten an. Super, oder? Genau die richtige Stimmung, um mal wieder ein bisschen in mich reinzuhören und die Fünf Fragen am Fünften von Luziapimpinella zu beantworten.

1. Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Das ist ziemlich easy zu beantworten. Normaler Weise muss ich ja immer erstmal losgrübeln, was denn überhaupt die richtige Themenecke ist, damit ich nicht wieder völlig am Thema vorbei schreibe. Bei meinem Lieblingsparfüm ist das ziemlich einfach, das ist nämlich schon seit Jahren das gleiche. Es riecht süßlich fruchtig, ohne dabei aber irgendwie nach Zitrus zu riechen. Liegt wohl daran, dass es sich eher in der zuckrigen Pfirsich-Ecke bewegt. Ich liebe das Parfüm wirklich und freue mich immer wie ein Schnitzel, wenn ich mich irgendwie anders hinsetze und ein Wölkchen von meinem Parfüm es bis an meine Nase schafft.

Ich habe den totalen Horror davor, dass das Parfüm irgendwann aus dem Sortiment genommen wird und muss mich immer schwer zusammen reißen, um nicht zum Hamsterkäufer zu mutieren. Das passiert mir nämlich ständig bei meinem Deo. Kaum habe ich eins gefunden, bei dem mir der Geruch gefällt, wird es auch schon wieder aus dem Programm genommen. Wirklich ärgerlich! Und dann geht die Sucherei wieder von vorne los. Ich hoffe, das bleibt mir bei meinem Parfüm erspart.

2. Was war der beste Rat den du jemals bekommen hast? 

Wie seltsam, ich war mir eigentlich sicher, dass ich diese Frage schon einmal irgendwo beantwortet habe. Jetzt hab ich alle Artikel aus der Kategorie nachgedacht durchgegraben und doch nichts gefunden. Wirklich seltsam.

Es fällt mir richtig schwer, den einen Rat zu definieren, den ich als den besten definieren würde. Es gibt viele Dinge, die mir schon geraten wurden und auch viele, die mir immer wieder geraten werden. Da wäre zum Beispiel der Rat, dass ich nicht immer alles so schwer nehmen soll und dass ich mir nicht immer so viele Gedanken machen soll. Ich weiß, das ist immer gut gemeint, aber es widerspricht einfach völlig meinem Charakter. Ich mache mir halt immer viele Gedanken und ich glaube, mein Umfeld wäre völlig verwirrt, wenn ich auf einmal anders wäre!

Wenn ich ganz lange zurückdenke war der beste – und gleichzeitig der prägendste – Rat den ich jemals bekommen habe, wohl die Aussage “Sag was du denkst und pfeif drauf, was die anderen davon halten”. Das hat mich zu einem sehr starken Menschen heranwachsen lassen, der kein Problem damit hat seine Meinung zu vertreten und für sie einzustehen. Danke, Mama und Papa!

Im Übrigen ist das auch der Rat, den ich gerne an die Mädels aus dem Stall weiter gebe, mit denen ich mich gut verstehe. Es ist schön zu sehen wie sie älter werden und ihn sich doch irgendwie zu Herzen nehmen. Klar ist es schwer, wenn sie dann auch mal damit anecken. Ich mache mir dann immer Sorgen, sie in Situationen gebracht zu haben, die so schwer nicht hätten sein müssen. Bisher sind sie dem aber alle noch sehr gut entwachsen, sind daran stärker geworden und haben sich zu eigenständigen, ehrlichen Personen entwickelt, die meiner Meinung nach viel reifer sind als andere in ihrem Alter. (Wobei ich diese Eigenschaft auf die Reiterei schiebe, was ich irgendwann noch in einen Artikel gießen werde)

3. Telefonierst du gern?

Darauf ein ganz eindeutiges: Jein. Kommt nämlich leider sehr darauf an, wer da am anderen Ende ist. Mit meiner Familie und meinen Freunden telefoniere ich zum Beispiel sehr gerne. Ich finde das einfach viel persönlicher als nur eine WhatsApp und ich finde es unglaublich schade, dass eine Freundin von mir zuletzt direkt dachte, es sei etwas passiert. Dabei hatte ich nur Langeweile (jep, gibt’s noch) und wollte ein bisschen mit ihr quatschen.

Wenn ich irgendetwas mit einem Amt, einer Firma oder sonst einer fremden Person klären muss, hasse ich es zu telefonieren. Ich finde dann nur schwer einen Rhythmus und habe sehr oft das Gefühl, von meinem Gesprächspartner nicht ernst genommen zu werden. Solche Dinge kläre ich im Zweifel dann sogar lieber persönlich als per Telefon. Und wenn ich ganz feige oder ganz faul bin schreibe ich eine Mail.

4. Machst du leicht Versprechungen?

Leider ja, vor allem dann, wenn mir die Person leid tut. Dann will ich helfen und bin sehr schnell mit Versprechungen dabei. Was man mir abr zu Gute halten muss, ist, dass ich dann auch alles gebe, diese Versprechen auch einzuhalten. Und ich denke, damit schlage ich mich sehr gut.

Dafür erwarte ich aber auch, dass Versprechen die mir gegeben wurden, eingehalten werden. Für mich ist ein versprechen eine sehr ernste Sache, einmal gegeben muss man sich auch daran halten.

5. Was ist dein Lieblingsdessert?

Ha, das ist einfach. Das habe ich nämlich eben noch in einem Restaurant in der Pariser Innenstadt schön auf Firmenkosten verputzt: Mousse au Chocolat! Am liebsten die Vollmilch-Variante mit frisch geschlagener Sahne und ein paar fruchtig süßen Erdbeeren dazu.

Auf Platz zwei (sorry Mama) rangiert der Marmorkuchen von meiner Mutter. Das aber auch nur, weil er das Kuchen-Ranking mit riesigem Abstand anführt und ich eigentlich finde, dass Kuchen kein Dessert ist sondern einfach alles sein kann. Frühstück, Mittagessen, Snack – ich bin da nicht wählerisch.

Na super, bis gerade war ich noch satt, jetzt hab ich wieder Hunger. Und hier im Zug gab es eben Schokokuchen und ich Depp hab nein gesagt!

Ich hoffe ihr genießt den Mai mit den freien Tagen!

Liebste Grüße

Comments (1)

  • Andrea Karminrot

    6. Mai 2019 at 8:10

    der Rat deiner Eltern ist Gold wert. Sie haben es richtig gemacht, ihn dir mit auf den Weg zu geben. Und du machst es auch richtig, den Mädels ihn weiter zu erteilen. Nicht ducken, weiter durchlaufen…
    Mit deinem Duft kann ich vollkommen nachvollziehen. Ich hoffe auch, dass der nie aus dem Sortiment genommen wird. Meinen meine ich!
    Ich wünsche dir eine schöne Woche
    Andrea

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